"Willkommen zu den sinnlichen Visionen meines Lebens"


Kategorie "Sportlichkeit"


Lauf bis ans Ende deiner Kräfte..

think positive

Meist kommt man aus aus­sichts­lo­sen Situa­tio­nen nur mit aus­sichts­lo­sen Wegen heraus.

Wie auch im letz­ten Jahr habe ich mich ent­schie­den, die­ses Jahr wie­der am Mara­thon in Zürich teil­zu­neh­men. Eine Ent­schei­dung, die ich teil­weise bereue, teil­weise genieße, die mich manch­mal mit Stolz und Kraft erfüllt, mir meis­tens jedoch nur ein schlech­tes Gewis­sen schafft. Eigent­lich hätte der Plan volls­tens funk­tio­niert, wären da nicht die ein- oder ande­ren uner­war­te­ten Ereig­nisse gesche­hen, die mir zu oft als Aus­re­den dien­ten, mich geschwächt und in die­ses tiefe, schwarze Loch geris­sen haben.

Viele Wochen sind inzwi­schen ver­gan­gen, seit ich mit dem Trai­ning begin­nen wollte, oft war ich Ski­fah­ren, faul oder ein­fach nur krank. Inzwi­schen bli­cke ich auf viele Wochen vol­ler Taten­lo­sig­keit zurück, gekränkt in mei­nem eige­nen Stolz, von mir sel­ber, da ich genau weiß wie schreck­lich es ist, eine so große Hürde ohne viel Anlauf zu überwinden.

Doch was wäre, wenn man gar kei­nen Anlauf bräuchte? Wenn allein die geis­tige Kraft, ver­schafft durch posi­tive Gedan­ken und schöne Gefühle (oder zumin­dest Erin­ne­run­gen an schöne Gefühle) einem genug Schub ver­leiht, um genau diese eine Hürde mit Leich­tig­keit zu neh­men? Bei­nahe, aber nicht ganz: immer­hin macht ein Groß­teil im Leben die selbst ein­ge­schla­gene Rich­tung aus, so bin ich der Mei­nung als opti­mist und idea­list, einen sehr gesun­den Weg gewählt zu haben. Oft­mals liegt es nur an uns sel­ber, uns aus die­sem tie­fen Loch zu zie­hen, uns wie­der auf­zu­rich­ten und anzu­schie­ben! Wir sind zu solch enorm vie­len Din­gen im Stande, die wir mit Leich­tig­keit bewäl­ti­gen könn­ten, wenn wir nur fest an uns glau­ben. Warum denn stän­dig das Meckern, Mot­zen und Mur­ren? Drau­ßen scheint die Sonne, der Früh­ling klopft an unser Herz, und auch unser Ver­stand freut sich auf die war­men Tem­pe­ra­tu­ren. Es wird Zeit, den grauen Schleier bei­seite zu legen, um sich wie­der auf die wert­vol­len Dinge der Welt zu konzentrieren.

Nimm die Beine in die Hand, und fange an zu lau­fen, zu genie­ßen, zu ent­span­nen und du selbst zu sein. Öffne die Tür in eine wun­der­bare Welt, in der dei­nen Kräf­ten keine Gren­zen gesetzt sind. Und wenn du nicht mehr kannst, dann schmeiss dir ein Lächeln auf die Lip­pen, denke nicht wei­ter dar­über nach, und mach ein­fach weiter.

Lauf … bis ans Ende dei­ner Kräfte .. und noch weiter…


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Adventures of a P4

Laax Februar 2010

Es ist früh am Mor­gen, kaum einer getraut sich auf die eis­kal­ten Stras­sen. Es ist kurz nach 5 und ich bin auf dem Weg zum Bahn­hof. Es ist ein per­fek­ter Tag, um in die Berge zu fah­ren, und traum­haf­tes Wet­ter und tolle Schnee­ver­hält­nisse zu genießen….

Eigent­lich sollte ich schon längst für den Zürich Mara­thon im April trai­nie­ren, doch ich ent­scheide mich momen­tan lie­ber für das Ski­fah­ren! Ich könnte jedes Wochen­ende in die Berge zie­hen, um traum­hafte Pis­ten hin­un­ter­zu­fah­ren! Der Drang nach der Höhe und den Abfahr­ten ist sogar so groß, dass ich mich mit Ski&Schuh in den Zug stelle, um kilo­me­ter­weit in Rich­tung der Berge zu kommen.

Mein Scott P4 ist in Kom­bi­na­tion mit der MAR­KER The Duke ein­fach ein Traum! Nicht nur im Back­coun­try und Big Moun­tain Bereich ist er die abso­lute Num­mer 1, son­dern auch auf der Piste kann er sich sehen las­sen. Nach GPS (iPhone) hat er letz­tes Wochen­ende in Laax gran­diose 102,59 km/h geschafft ..

Mein Traum ist es natür­lich, das abso­lute Free­ride Erleb­nis zu genie­ßen, mich Hänge hin­er­zu­stür­zen, bei denen man sich keine Gedan­ken machen sollte, ob und wie man heil hin­un­ter kommt! Es geht hier um Adre­na­lin, Frei­heit und den puren Genuss von Schmer­zen nach einem har­ten Aufprall.

Ich werde dem­nächst wohl noch öfter mit den Jungs das Weite suchen, und viel­leicht noch mehr von Aben­teu­ern und Stür­zen berich­ten. Doch jetzt erst­mal … “Ski heil” :)


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..und der Wind wird mich tragen!

snowkiting

Schon seit lan­gem habe ich den Drang zum Sport, vor allem aber zu lus­ti­gen, tol­len und inter­es­san­ten Sport­ar­ten entdeckt.

Man­che mögen mich viel­leicht aus­la­chen, wenn ich nun das Jog­gen oder Renn­rad­fah­ren auf­zähle, aber eigent­lich geht es doch vor allem um Adre­na­lin. Als ich mei­nen ers­ten Mara­thon in Zürich gelau­fen bin, fühlte ich mehr als nur schmer­zende Beine und hei­ßen Schweiß auf mei­ner Stirn! Spä­tes­tens die letz­ten 4 Kilo­me­ter sind traum­haft! Das Herz schlägt höher, die Beine fan­gen plötz­lich an wie­der los­zu­ren­nen und der Kör­per bringt noch nie erahnte Kräfte zum Vorschein.

Gleich geht es mir mit dem Renn­rad, wenn ich mit aller Kraft den Berg hin­auf­trete, alles aus mei­nen Ober­schen­keln hole, auch wenn sie noch so stark bren­nen und schmer­zen, und dann end­lich oben am Top­punkt bin um die Aus­sicht zu genie­ßen und mit einer atem­be­rau­ben­den Geschwin­dig­keit wie­der abwärts zu heit­zen. Adre­na­lin pur, wenn man nicht nur 2 Mal um den Block rennt oder 3 Mal die Straße rauf und run­ter fährt.

Und die­sen Som­mer habe ich meine Lei­den­schaft für den See und das Wake­boar­den ent­deckt! Vom har­ten Seil­zug über die leich­ten Wel­len gezo­gen zu wer­den ist ein abso­lut gei­les Gefühl! Nach lus­ti­gen Anfän­gen end­lich ein wenig zu fah­ren, zu pro­bie­ren und sogar zu trick­sen. Unbe­dingt will ich noch, bevor das Wet­ter es gar nicht mehr zulässt, vom Boot über den Boden­see gezo­gen wer­den. Doch eigent­lich gilt es ein höhe­res Ziel anzu­stre­ben: tau­sche Boot und Lift gegen Kite und Wind! Der Wind soll mich tra­gen, hoch hin­aus und über das Was­ser hin­weg. Wovon ich die­ses Jahr wohl nur träu­men kann, wird hof­fent­lich nächs­ten Som­mer Wirklichkeit.

Und da der Win­ter bald vor der Türe steht, habe ich mich ein wenig über die Mög­lich­kei­ten im Schnee infor­miert! Das Niko­laus­wo­chen­ende wer­den wir in Ober­tau­ern ver­brin­gen! Sil­ves­ter werde ich mit RUF eben­falls ein wenig Spaß im Schnee genie­ßen .. Und siehe da: statt Kite­board ein paar Schier unter die Füße, ein wenig wär­mer anzie­hen und fer­tig ist das Wind­rei­ten im Win­ter! Snowkit­ing heißt der Spaß und ist ein Riesenhit!

Wer weiß, viel­leicht komme ich bald in den Genuss all der vie­len Mög­lich­kei­ten des Win­des! Ich freue mich schon, euch davon zu berich­ten, zu stau­nen und zu lächeln! Doch zuerst schwinge ich mei­nen Hin­tern wie­der aufs Bike und mache mich fitt!

Ein sport­li­ches Cheers!


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